30.11.2025
Ein Wasserschaden ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch schnell teuer werden – besonders wenn Mobiliar, Elektronik oder die Bausubstanz betroffen sind. In dieser Situation stellt sich eine zentrale Frage: Zahlt die Versicherung den Wasserschaden? Die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab – etwa von der Art der Versicherung, der Ursache des Schadens und dem eigenen Verhalten.
In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Versicherungen für welche Schäden aufkommen, worauf Du bei der Schadensmeldung achten musst und wie Du Ärger mit der Versicherung vermeidest.

Wohngebäudeversicherung
Sie deckt Schäden am Gebäude selbst, also an Wänden, Fußböden, Heizungen, Leitungen und fest verbauten Kücheneinrichtungen. Voraussetzung ist in der Regel, dass der Wasserschaden durch Leitungswasser verursacht wurde (z. B. Rohrbruch oder defekte Heizung).
Beispiel: Ein geplatztes Rohr im Badezimmer beschädigt Estrich und Wandfliesen → Die Wohngebäudeversicherung tritt ein.
Hausratversicherung
Diese Versicherung schützt das bewegliche Inventar, darunter Möbel, Kleidung, Elektrogeräte und Teppiche. Auch hier gilt: Der Schaden muss durch unkontrolliert austretendes Leitungswasser verursacht worden sein.
Beispiel: Der Wasserschaden zerstört deinen Fernseher oder durchnässt das Sofa → Die Hausratversicherung übernimmt.
Elementarversicherung
Nicht jeder Wasserschaden wird durch Leitungswasser verursacht; auch Naturereignisse wie Starkregen oder Hochwasser können regelmäßig zu Überflutungen führen. In solchen Fällen ist eine Elementarschadenversicherung erforderlich, die meist als Zusatz zur Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden muss.
Beispiel: Wasser dringt nach Starkregen durch die Kellerfenster ins Haus → Dies ist nur mit einer Elementarschadenversicherung abgesichert.
Haftpflichtversicherung
Wenn du selbst den Wasserschaden verursacht hast und dadurch eine andere Person geschädigt wird, greift die private Haftpflichtversicherung.
Beispiel: Deine Waschmaschine läuft über und das Wasser tropft in die Wohnung darunter → Deine Haftpflichtversicherung kommt für den Schaden des Nachbarn auf.


Übernommen werden z. B.:
Nicht übernommen werden z. B.:
Sofortmaßnahmen einleiten
Dokumentation
Kontakt zur Versicherung


In der Regel gilt:
Wichtig: Die Maßnahmen müssen durch einen zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden – wie z. B. LeckDetect.
Als Versicherter bist Du verpflichtet, den Schaden so gering wie möglich zu halten. Das heißt:
Wenn Du Deine Mitwirkungspflicht verletzt, kann die Versicherung die Leistung kürzen oder verweigern.

Ob Rohrbruch, undichte Leitung oder Starkregen – ein Wasserschaden ist ärgerlich, muss aber kein finanzielles Desaster bedeuten. Mit der richtigen Versicherung, einer sorgfältigen Schadensmeldung und professioneller Hilfe durch LeckDetect bist Du auf der sicheren Seite.